Schwangerschafts-Migräne

Ich habe seit meiner Schwangerschaft noch mehr Migräne-Anfälle als vorher, möchte aber bzw. darf keine Medikamente dagegen einnehmen. Kann ich mich bei Ihnen behandeln lassen?

 

 

Grundsätzlich ja, jedoch mit zeitlichen Einschränkungen.

In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sollte man mit Medikamenten äußerst vorsichtig umgehen. Dies gilt auch für das von uns verwendete  Lidocain, obwohl wir es für die Injektionen stark verdünnen.

Sofern Migräne-Anfälle nicht länger als ein bis zwei Tage dauern und nicht häufiger als einmal pro Woche auftreten, behandeln wir in den ersten drei Schwanger-schaftsmonaten aus Sicherheitsgründen für das heranwachsende Leben grundsätzlich nicht.

 

Grundsätzlich bedeutet: Ausnahmen müssen im Einzelfall sehr genau analysiert und ihr mögliches Risiko für den Einzelfall sehr sorgfältig abgewogen werden.

 

 

Wenn Migräne-Anfälle sich stark häufen und insbesondere, wenn sie länger als bis drei Tage andauern bei insgesamt hoher Schmerzintensität, muss man von Fall zu Fall entscheiden, ob eine Behandlung eventuell ab der neunten Woche in Betracht zu ziehen ist. Das hängt von vielen Umständen ab, insbesondere auch vom Verlauf Ihrer Schwangerschaft innerhalb der ersten neun Wochen. Wir klären das mit Ihnen zusammen im Rahmen einer Schmerz-Analyse  ab und konsultieren dazu in der Regel auch noch Ihren Frauenarzt.

 

Nach Ende des dritten Monats ist die Behandlung dagegen normalerweise unproblematisch durchführbar, wenn die Schwangerschaft bis dahin komplikationslos verlaufen ist. Die Behandlungen, die wir bisher bei Schwangeren durchgeführt und genau dokumentiert haben, belegen, dass eine Migräne-Behandlung in der Schwangerschaft zwischen dem vierten und achten Monat erfolgreich beendet werden kann, sodass die Patientinnen danach anhaltend, das heißt über die Schwangerschaft hinaus schmerz- und beschwerdefrei bleiben und dafür in Zukunft auch keine Medikamente dafür mehr benötigen.

 

 

 

Schwangerschafts-Migräne  w

 

 

 

 

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