Auszüge aus Gutachten zur
Therapie-Methode


Schmerztherapeutisches Gutachten - auf Anforderung - für das Sozialgericht Stuttgart (2009)


"... Bei Mutter, Großmutter und dem ... Sohn ist Migräne bekannt. Sie (die Patientin) selbst leide seit dem vierzehnten Lebensjahr daran. Zwischen beschwerdefreien Zeiten, die im Lauf der Jahre immer kürzer wurden, beginnen Kopfschmerzen vom Nacken aufsteigend und an eine Stirn und Schläfe reichend, halbseitig, mit einer Bevorzugung der linken Seite. Die Schmerzqualität sei pulsierend und hämmernd. Auf der gleichen Seite habe sie dann Sehstörungen. ... Bis März dieses Jahres dauerten die Anfälle trotz Einnahme von Triptan bis zu drei Tagen an mit einer Intensität bis zu 9 auf der Visuellen Analogskala (VAS 0-10); ein Seitenwechsel zur Gegenseite unter einer solchen Episode komme vor. ...

... Nach zunehmend das tägliche Leben bestimmender Kopfschmerzerkrankung über 31 Jahre mit seit 2006 zunehmender Anfallshäufigkeit und verschiedenen nur vor-übergehend lindernden Therapien mit ausgeprägten Nebenwirkungen verlangt die Probandin (Patientin) entsprechend ihrer wahrgenommenen Behinderung durch die fast täglichen Migräneattacken die Anerkennung eines GdB von wenigstens 50 (Anerkennung eines wenigstens 50%igen Behinderungsgrades). ... in Eigeninitiative findet sie schließlich März 2009 bei Dr. Strackharn in Baden-Baden ein Therapiekonzept, welches ihr zum hier berichteten Untersuchungstermin so deutlich hilft, dass sie sich selbst als gesund bezeichnet. ...

Zum Untersuchungszeitpunkt scheint der Klagegrund (Anerkennung einer wenigstens 50%igen Behinderung) gegenstandslos geworden zu sein, eine dem Gutachter ungewöhnliche und auf den ersten Blick komfortable Umkehr der sonst vorgefundenen Situation. ..."


Oberarzt Dr. med. U. Köster
Sektion Spezielle Schmerztherapie
Marienhospital Stuttgart
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen

 


 

 

Gutachten zur wissenschaftlichen Relevanz eines neuen Therapie-Verfahrens zur Behandlung von Migräne (2005)


"... ist zu postulieren, dass ein sympathisch-sensorischer Block [nach dem Prinzip der neuen Therapie-Methode der "selektiven Rezeptoren-Blockade" bei jedwedem Schmerzsyndrom von Kopf, Rumpf und Extremitäten effektiv sein könnte, akute und chronische Schmerzsyndrome und damit verbundene Kollateralsymptome zu blocken und u.U. über die eigentliche „therapeutische Block-Zeitperiode“ hinaus nachhaltige Wirkung zu erzeugen.

Der sympathisch-sensorische Block, wie ihn Dr. Strackharn in der vorliegenden Arbeit "Prinzipien innovativer Migräne-Therapie" vorgeschlagen hat, war bereits durch frühe Veröffentlichungen zu begründen und wird erst recht von hoch aktuellen wissen-schaftlichen Publikationen gestützt.

... Man kann daraus m.E. eine „unifying theory of pain treatment by sympathetic-sensory block“ ableiten, die durch die Ergebnisse der Strackharn-Methode zumindest klinisch zu belegen ist und für die auch tierexperimentelle Daten vorliegen, mit denen die zugrunde liegenden Mechanismen erklärt werden können.

Hierbei ist hervorzuheben, dass die von Dr. Strackharn als "selektive Rezeptoren-Blockade“ bezeichnete neue Therapie-Form das wissenschaftlich anerkannte Prinzip der sympathisch-sensorischen Kopplung, zu dem wir selbst erst kürzlich weitere tierexperimentelle Beiträge leisten konnten, in vollem Umfang berücksichtigt; dies übrigens schon zu einer Zeit (seit 1990), als die sympathisch-sensorische sowie die sympathisch-parasympathische Kopplung noch nicht bzw. kaum erforscht waren.

... Insoweit war das Therapie-Prinzip der so genannten „selektiven Rezeptoren-Blockade“ damals schon seiner Zeit voraus und ist aus heutiger Sicht in seiner Wirksamkeit als eine wissenschaftlich gut begründbare, fortschrittliche Methode anzusehen von möglicherweise epochaler Bedeutung für die gesamte Schmerz-therapie."

 

Wichtig-Stempel  web 2

Prof. Dr. med. Eberhard Weihe
Director of the Institute of Anatomy and Cell Biology
Head of Dept. of Molecular Neuroscience
Philipps-University Marburg

35033 Marburg

 

 

 

 

 

 

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Untersuchung der Wirksamkeit eines neuen Therapiekonzeptes (serielle Injektion hochverdünnter Lokalanästhetika) bei Migräne und Spannungskopfschmerz (1997)


"... Direkte positive Effekte (Immediateffekte) der einzelnen Interventionen ließen sich konsistent immer dann beobachten, wenn die aktuellen Werte vor der jeweiligen Therapie eine nennenswerte Höhe hatten.

Zu Beginn der Nachsorgebehandlung ließen sich nur noch geringfügige Schmerzrudimente feststellen, die im Verlaufe der Behandlung gegen Null gingen ...

... und dabei in den meisten Fällen absolute Symptomfreiheit zu beobachten war ...

... In diesem Sinne sind die vorliegenden Daten als klinisch relevanter Behand-lungserfolg bei therapieresistenter Migräne, Spannungskopfschmerz und deren Misch-formen zu werten.

... Es besteht unter biomedizinischen Forschungsmethodikern international allgemeine Übereinstimmung, dass unter bestimmten Prämissen auf vergleichende Studien zur Evaluierung eines Therapieeffektes primär verzichtet werden kann. Als Beispiel werden in der Regel „dramatische“ Verbesserungen wie bei antibiotischer Therapie aufgeführt. Betrachtet man Anamnese und Ausgangswerte der vorliegenden Fälle und vergleicht sie mit den beobachteten Werten am Ende der Basistherapie, scheint eine dies-bezüglich analoge Argumentation statthaft ..."


Wichtig-Stempel  web 2

 

Privatdozent Dr. med. Karl-Ludwig Resch
Forschungsinstuitut für Balneologie
Lindenstraße 5
08645 Bad Elster

 


 

Schmerztherapeutisches Gutachten - auf Anforderung - für das Sozialgericht Dresden (1998)


"... Das Verdienst von Dr. Strackharn besteht darin, daß er - ausgehend von der Beobachtung, daß durch bei Migränekranken häufig nachzuweisende Veränderungen in der morphologischen und funktionellen Integrität der oberen Halswirbelsäule krankhafte Reflexabläufe ausgelöst werden können - die Methoden der speziellen Lokalanästhesie für die Unterbrechung dieser postulierten Reflexabläufe eingesetzt hat.

Formal handelt es sich also um den Einsatz einer allgemein bekannten und anerkannten Methode auf einem veränderten Gebiet. Entsprechend den anatomischen Besonderheiten wurde der Gebrauch der Medikamente (Lokalanästhetika) ebenfalls modifiziert, insbesondere um eine erhöhte Sicherheit des Verfahrens zu garantieren.

Somit hat Dr. Strackharn einen Beitrag zur Weiterentwicklung in der Medizin geleistet, der dem medizinischem Fort-Schritt dient. Zu dieser speziellen Variante konnten daher durch den Gutachter in der erreichbaren Literatur keine Publikationen gefunden werden.

... Es ist aber nach Überzeugung des Gutachters damit zu rechnen, daß sich die Methode in der Folgezeit weiter durchsetzen und das Behandlungsspektrum von Migräne und Spannungskopfschmerz mindestens bereichern wird."


Prof. Dr. med. F. Weber
Klinikum Niederlausitz GmbH
KAIS - Schmerzambulanz
Krankenhausstraße 10
01968 Senftenberg

 

 

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Gutachterliche Mitteilung (1999)


"... Nach den Regeln der Kunst geht der Behandlung bei Dr. Strackharn eine eingehende Anamnestik und Diagnostik voraus. Die Applikation des Anästhetikums erfolgt gezielt, d.h. an der vermuteten Quelle der Schmerzauslösung. Die Risiken sind - soweit ich das überblicken kann - gering. Stattdessen - und dies ist ein entscheidender Vorteil der Methode - werden die systemischen Nebenwirkungen der bei der herkömm-lichen Pharmatherapie eingesetzten Flut hochdosierter Medikamente vermieden.

... Daß die Behandlungsmethode dagegen in den - vermutlich sehr häufigen - Fällen, in denen das Atlanto-Occipitalgelenk [Genick] entweder Ausgangspunkt oder entschei-dende Schaltstufe im Anfallsgeschehen der Migräne ist, der konventionellen Pharma-therapie deutlich überlegen und vorzuziehen ist, finde ich ausgesprochen überzeu-gend."


Prof. Dr. med. TT. Müller-Mohmsen
GSF-Forschungszentrum Ingolstädter
Landstraße 1
D-85758 Neuherberg

 

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