Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden
Migräne-Klinik

Das Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden wurde 1986 gegründet mit dem Ziel der optimalen Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten nach neuesten schul-medizinischen Erkenntnissen.


Dieses Ziel wurde nicht erreicht, da sich die schulmedizinischen Behandlungsweisen einschließlich aller damals bekannter ergänzender Behandlungs-Methoden als nicht heilwirksam erwiesen. 1990 konnten die ersten bahnbrechenden Erfolge erzielt wer-den mit der Entdeckung der Anfalls-Induktions-Mechanismen der Migräne außerhalb des Gehirns.

 

 

 

Migräne-Forschung seit 1989


Entdeckung von Anfalls-Induktions-Mechanismen
von Migräne und Migräne-Aura außerhalb des Gehirns

 

    • Genick → Migräne (1990)
    • Brustwirbelsäule → Migräne-Aura (1997)
    • Beteiligung des sympathischen Nervensystems an Entstehung und Unterhaltung chronischer Schmerzen und Beschwerden (1990 - 1997)
    • Entwicklung einer innovativen Therapie-Methode zur Heilbehandlung der Migräne (1990) und Migräne-Aura (1997)
    • Entwicklung einer innovativen Injektions-Methode zur systematischen Heilbehandlung chronischer Schmerz-Syndrome (1990 - 1997)
    • Entwicklung einer patentierten pharmakologischen Spezialität zur gezielten, nebenwirkungsfreien Heil-Behandlung ***  chronischer Schmerz-Syndrome

 

***  "Als Heilung bezeichnet man den biologischen Prozess der Rückbildung einer Erkrankung bzw. einer pathologischen Gewebsveränderung in Richtung des gesunden Ausgangszustands. Der Heilungsvorgang basiert auf körpereigenen Reparaturmechanismen, die durch Maßnahmen eines Therapeuten ermöglicht, unterstützt oder auch beschleunigt werden können." 
(Zitat aus "Deutsche Enzyklopädie")

 

 

 

Historie

 

Bis 1990 wurden die Behandlungsgrundsätze  der Schulmedizin konsequent ange-wendet und alle damals schon bekannten flankierenden Maßnahmen zur Medi-kamenten-Einsparung eingesetzt: Injektionen, Infusionen, Strom- und Wasser-anwendungen, Massagen, Krankengymnastik, Manuelle und Psychotherapie.

 

Trotz erheblichen Aufwands blieben die Behandlungsergebnisse jedoch hinter den Erwartungen zurück. Zwar konnten Medikamente reduziert oder gegen wirksamere ersetzt werden, auch viele Schmerzen des Bewegungsapparates deutlich gebessert, oft sogar ganz beseitigt werden. Jedoch waren alle noch so intensiven Bemühungen gescheitert, auch chronische Kopfschmerzen erfolgreich zu behandeln. Das galt für den schweren chronischen Spannungskopfschmerz ebenso wie für die Migräne, deren Häufigkeit und Intensität nur reduziert, nicht aber dauerhaft beseitigt werden konnten.

Die Beobachtung vieler Patienten, wonach der Anfangsschmerz bei Migräne im Hinterkopf, bei einigen auch in der Schulter lokalisiert war, veranlasste uns, diesem Phänomen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Die damals schon verfügbaren Daten der Grundlagenforschung ließen den Schluss zu, dass die Entwicklung eines Migräneanfalls mit Veränderungen im Genick zu tun haben könnte. Wenig später konnten wir diese Annahme mit speziellen Röntgenaufnahmen der Region erhärten und mit einer ebenso speziellen Injektionsbehandlung einen Migräneanfall innerhalb weniger Minuten komplett löschen. Damit hatten wir wichtige Einblicke in die Verknüpfungen zwischen Peripherie und Gehirn und die Bedeutung des sympathischen Nervensystems für Entstehung und Unterhaltung nicht nur der Migräne, sondern zugleich auch anderer chronischer Schmerzerkrankungen, darunter Span-nungskopfschmerzen, Schulter-Arm- und Nackenschmerzen gewonnen.

Die Vertiefung dieser Erkenntnisse, die Verfeinerung der Behandlungsmethode und die weitere Erforschung der vielfältigen Rahmenbedingungen der Entwicklung chronischer Schmerzen führte schließlich zur Abkehr von der symptomatischen Behandlung mit Medikamenten.

 

Mit der Hinwendung zur Ursachen-orientierten Behandlung ohne Medikamente und der systematischen Erforschung peripherer Triggermechanismen, der Beteilung des peripheren sympathischen Nervensystems an Entstehung und Unterhaltung chronischer Schmerzen und Beschwerden konnten in der Vergangenheit nicht nur Migräne und Spannungs-Kopfschmerzen, sondern eine Vielzahl weiterer chronischer Schmerz-erkrankungen und ihre Begleit-Symptome nachhaltig erfolgreich behandelt werden, darunter auch eine Reihe neurologischer und psychischer Funktions-Störungen wie Depressionen, Angst und Schlafstörungen.

 


Marburg-Stempel webMit fortlaufender Erweiterung unserer Erkenntnisse zur Schmerz-Entstehung und Schmerz-Chronifizierung durch Ko-operation mit der neuro-molekularen Grundlagenforschung der Philipps Universität Marburg entstand ein immer feineres Netzwerk klinisch relevanter Informationen,

 

sodass wir heute

 

selbst den vermeintlich Aussichtslosesten

 

wirksame Hilfe anbieten  können.

 



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