Medikamenten-Abhängigkeit

Ich bin Medikamenten-abhängig und habe schon einige Entzüge hinter mir.

Können Sie mir vielleicht trotzdem helfen?

 

 

Medikamenten-Abhängigkeit ist meistens nur die Folge einer langjährigen Schmerz-Erkrankung, die sich in zunehmendem Maße mit Medikamenten in empfohlener Dosierung nicht mehr zügeln ließ, und die dann von Betroffenen in ihrer Verzweiflung in immer größeren Mengen konsumiert wurden, um die Schmerzen wenigstens zeitweise ertragen zu können.

 

Als Folge davon stellt sich eine Medikamenten bedingte erhöhte Schmerzempfindlich­keit ein, die den Teufelskreis: Mehr Schmerzen → mehr Medikamente → mehr Schmerzen entgültig besiegelt und die Erfolglosigkeit früherer Entzugs-Behandlungen auch gut erklärt.

 

Aus diesem Teufelskreis gibt es nur dann ein Entkommen, wenn die Schmerzen nicht mehr mit Medikamen­ten rein symptomatisch, sondern ohne die üblichen Medikamente ursächlich behandelt werden. Damit wird der Medikamenten-Abhängigkeit die Grund-lage entzogen.

 

Der Medikamenten-Entzug selbst ist dann nach spätestens zwei bis drei Tagen beendet. Dies ist nicht utopisch, sondern nur die logische Folge der Ursachen-orientierten Behandlung, die zugleich beweist, dass die vormalige Abhängigkeit allein körperlich begründet war.

 

Falls die Medikamenten-Abhängigkeit außerhalb einer Schmerzerkrankung entstanden ist, hat sie in der Regel psychische Gründe. Hierbei würde unsere Behandlung nur bedingt erfolgreich sein können.

 

 

 

Medikamenten-Abhängigkeit