Wichtige Dünndarm-Funktionen

Die Schleimhaut des oberen Dünndarms erfüllt wichtige Organ-Funktionen, darunter die Kohlenhydrat-Spaltung sowie die Produktion von Histamin spaltendem Enzym (Diaminooxydase [DAO]).

 

 

Sie beherbergt einen Teil der Darmkeime, die unter anderem als Energielieferanten für die Darmschleimhaut (Fettsäuren-Produktion) sowie als Vitamin-Produzenten (B1, B2, B6, Folsäure, B12, Vitamine H und K) in Erscheinung treten und die zugleich die Barriere-Funktion des Darms gegenüber evtl. krankheits-erzeugenden Fremdkeimen sicherstellen. Diese Funktionen gelten im Übrigen für alle Darmabschnitte, insbesondere auch für den Dickdarm.

 

Die Bedeutung des Darms und seiner Keime für den menschlichen Organismus wird an drei Zahlen deutlich:

  • Die Gesamtsumme aller menschlicher Zellen wird auf ca. 1013 (zehn Billiarden),
  • die Zahl der Darmkeime wird auf mehr als 100 Billiarden bis eine Trilliarde (1015) veranschlagt;
  • die Darm-Oberfläche beträgt ca. 500 Quadratmeter (!).


Der obere Dünndarm ist neben seinen anderen Funktionen zugleich auch eines der Trainingszentren der Immunabwehr, deren Leistungsfähigkeit nicht zuletzt von der Leistungsfähigkeit der Darmschleimhaut und ihrer Umgebung abhängt.

Mehr als 80% unserer zellulären Immunabwehr ist im Darm und um den Darm herum angeordnet, ca. 30% davon entfallen auf den oberen Dünndarm.



 

Darm-assoziierte Immunabwehr

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Immunzellen Die Migräne Klinik STZ Baden Baden bietet Hilfe gegen Depressionen, tägliche  Kopfschmerzen, bei Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schwindel, Schmerzen, Schlafstörungen, Kopf Nacken Schmerz mit einer Therapie Behandlung ohne Medikamente Dr . Strackharn ArztDie Rolle der im und um den Darm herum angeordneten (Darm-assoziierten) Immunabwehr (→ Immunzelle) bezieht sich auf die Abwehr von Keimen:

Viren, → Bakterien und Pilzen sowie von Parasiten, aber auch von Unverdau-lichem und von Schadstoffen z.B. von Nahrungsbestandteilen und Molekülen, die für den Organismus gefährlich sind oder ihm gefährlich werden könnten.

 

Diese Wächterfunktion ist zugleich trainingswirksam für das Immunsystem. Allerdings nur, sofern eine intakte Darm-schleimhaut geregelte Verhältnisse für die Immunabwehr bietet.

 

 

Entzündliche Veränderugen, die den Darmkeimen Besiedelungsraum und Nahrungs-grundlage entziehen, die einen Rückgang der Enzym-Produktion zur Folge haben, erfüllen diese Bedingungen nicht. 

Die Folgen:
Durch schrittweisen Verlust der Barrierefunktion im Zusammenspiel von Darm und Immunsystem Übertritt gefährlicher Stoffe aus dem Darm ins Blut, teilweiser Verlust der Trainings-Möglichkeiten der Immunabwehr mit Häufung von Infekt- und Allergie-anfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit gegenüber Histamin aus der Nahrung, Abwanderung von Keimen in untere Dünndarmregionen mit schrittweise erfolgender pathologischer Veränderung der Keimzusammensetzung und der Keimzahlen, das heißt der Ausbildung einer enteralen Dysbiose und schließlich die Ansiedlung und Vermehrung krank-machender (pathogener) Keime.

 


Krankmachende Keime

Immunsystem Bakterien Die Migräne Klinik STZ Baden Baden bietet Hilfe gegen Depressionen, tägliche  Kopfschmerzen, bei Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schwindel, Schmerzen, Schlafstörungen, Kopf Nacken Schmerz mit einer Therapie Behandlung ohne Medikamente Dr . Strackharn ArztWas sich zunächst nur im Bereich des oberen Dünndarms abspielt, verlagert sich im weiteren Verlauf in den unteren Dünndarm.

 

Die aus dem oberen Dünndarm abgewanderten → Keime verändern das Milieu der unteren Abschnitte und liefern sich mit dort angesiedelten Keimen einen Verdrängungs-Wettbewerb.

 

 

 


In dessen Gefolge wird nicht nur das Darmmilieu gestört, sondern auch weitere Entzündungsvorgänge in Gang gesetzt, die Verdauungs- und Verwertungsprobleme (Maldigestion und Malabsorption) zur Folge haben.
Kennzeichnend dafür sind Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydrat-Rückstände im Stuhl von Betroffenen, obwohl sie sich völlig normal ernähren.

 

Das kann das Auftreten und die massenhafte Vermehrung pathogener Keime begünstigen. Dabei werden viele dieser Keime erst durch ihre massenhafte Vermehrung zu pathogenen, d.h. krankmachenden Keimen. Massenhaft bedeutet dabei eine Vermehrung um das mehr als Hundert- bis mehr als Tausendfache, manchmal sogar Zehntausendfache der normalen Keimzahlen. Da die Gesamtzahl aller Darmkeime annährend konstant ist, bedeutet dies automatisch die Verdrängung anderer für den Organismus notwendiger und wichtiger Keime. Das macht solche Keimvermehrungs-raten im Darm besonders gefährlich.

Im Gefolge von Eiweiß-Verdauungs- und -Verwertungs-Störungen treten massenhaft Fäulniskeime im unteren Dünndarm und im Dickdarm in Erscheinung, die das nicht vollständig verdaute bzw. verwertete Eiweiß über Fäulnisprozesse verstoffwechseln. Dabei entstehen hochgiftige Stoffe, die als kurzkettige Moleküle die Darm-Blutschranke fast mühelos überwinden und ins Blut gelangen, wo sie in entzündeten und stark beanspruchten Geweben Schmerzen und Beschwerden hervorrufen können, die unter anderem auch als Migräne-ähnliche Kopfschmerzen auftreten mit Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Schwindel, Konzentrations-Störungen, Depressivität.

 

Es müssen nicht immer alle Symptome gleichzeitig und in gleicher Intensität vorhanden sein. Auch Kopf- und Gesichtsschmerzen sind nicht jedes Mal in gleicher Stärke und am gleichen Ort zu beklagen.



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